ASG zeigt Kampf – Emsdetten nutzt Fehler eiskalt aus
Die Ahlener SG hat im Derby beim TV Emsdetten eine engagierte Leistung gezeigt, musste sich am Ende jedoch mit 32:26 geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte sorgten individuelle Fehler und Zeitstrafen dafür, dass Emsdetten nach der Pause davonzog. Trotz der Niederlage präsentierte sich das Team kämpferisch und konkurrenzfähig.
Die Ahlener starteten konzentriert ins Derby und hielten das Tempo des Favoriten von Beginn an mit. Nach frühen Treffern von Wiencek und Horn blieb die Partie bis weit in die erste Halbzeit absolut offen. Beim 12:12 in der 25. Minute war die Begegnung vollkommen ausgeglichen – die Abwehr arbeitete diszipliniert und zwang Emsdetten immer wieder zu schwierigen Würfen. Erst kurz vor der Pause nutzten die Gastgeber kleine Unkonzentriertheiten und gingen mit 15:13 in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel erwischte Emsdetten den besseren Start. Während die ASG mehrere Angriffe ungenutzt ließ, erhöhte der TVE auf 20:16 und bekam spürbar Oberwasser. Zeitstrafen gegen Horn und Pauly brachten zusätzlich Unruhe ins Ahlener Spiel. Emsdetten nutzte die Überzahlphasen konsequent und baute den Vorsprung auf 28:19 aus.
Trotz der schwierigen Ausgangslage blieb die ASG kämpferisch: Treffer von Bayer, Nowatzki und Pauly verkürzten den Abstand erneut. Am Ende reichte die Aufholjagd aber nicht, um den Favoriten noch einmal ernsthaft zu gefährden.
Insgesamt, wenn wir aufs Spiel gucken, bin ich einverstanden. Wir spielen eine vernünftige erste Halbzeit und dann haben wir eine Phase, Anfang der zweiten Halbzeit, wo es dann vielleicht einen Tacken zu schnell geht. Und dann lassen wir leider auch die Köpfe hängen. Damit bin ich nicht einverstanden. Womit ich dann wieder einverstanden bin ist, dass wir die letzten 10 Minuten vernünftig gestalten.
Die Ahlener SG zeigte in Emsdetten eine über weite Strecken starke Leistung, verlor das Derby jedoch aufgrund einer schwächeren Phase zu Beginn der zweiten Hälfte. Die gezeigte Moral und die kämpferische Einstellung lassen jedoch positiv auf die kommende Aufgabe gegen den TuS Spenge blicken.

